Willkommen auf der Seite von power4africa!

Das Prinzip des Vereins basiert auf Hilfe zur Selbsthilfe. Es soll eine sozial gerechte, ökologisch tragfähige und wirtschaftlich produktive Entwicklung unterstützt und gefördert werden.

Insbesondere nach Corona möchten wir dazu beitragen, die große Kluft zwischen den reichen Ländern des Nordens und die schwächeren des Südens zu verringern. Wir setzten uns dafür ein, dass der Förderung reicher Länder auf Kosten ärmerer Länder ein Ende gesetzt wird.

Mittels Veranstaltungen wie z.B. Seminaren, Workshops, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen, soll auf den historischen und kulturellen Reichtum Afrikas hingewiesen werden. Hierbei sollen die in Deutschland noch kaum erkannten und genutzten Möglichkeiten wirtschaftlicher und kultureller Zusammenarbeit mit Afrikanern*innen in Vordergrund gestellt werden, welche uns sowohl materiell wie geistig bereichern können. Auf die unverzichtbare Rolle Afrikas in der globalen Entwicklung muss mit Nachdruck hingewiesen werden.

Das für 2020 geplante PluralismusZentrum in Dresden Klotzsche soll Bürgern die Möglichkeit bieten, unabhängig von Herkunft, Religion, Alter oder Geschlecht, zusammenkommen und sich frei zu entfalten. Hierfür engagieren wir uns in der Förderung interkultureller Räume und Veranstaltungen, der Bekämpfung von Hasskriminalität im Netz und der Konfliktforschung, um bestehende Konflikte ansatzweise lösen zu können.

Um unsere Ziele zu erreichen, arbeiten wir eng mit verschiedensten Vereinen und Stiftungen zusammen und leiten einen Think-Tank für globale Ereignisse. Wir haben die außerordentlichen Ereignisse des 2020 kommen sehen.

Es ist uns ein Anliegen, die Entwicklungen in dieser komplexen globalen Welt nicht nur aus europäischer Sicht zu bewerten. Wir möchten Türen nach Afrika und der Welt öffnen, um einen Dialog “auf gleicher Augenhöhe” zu führen und weiterhin nachhaltige Prognosen erstellen.

BREAKING NEWS!


Pegida-Angriff auf pakistanische Staatsangehörige am Pirnaischen Platz, Dresden

Beendigung des institutionalisierten Rassismus in den sächsischen Justizstrukturen

16.10.2020

Am 29. Juli 2019 wurde ein 30-jähriger Pakistani von Pegida-Anhängern zunächst beleidigt und anschließend von einem 75-jährigen Pegida-Ordner auf die Nase blutig geschlagen. Ende September dieses Jahres mussten sich die drei Angeklagten nun vor dem Amtsgericht Dresden wegen Körperverletzung verantworten. Der Richter war bereits dabei, das Verfahren wegen fehlender Beweise einzustellen. In einer ungewöhnlichen Demonstration der Unterstützung durch die Polizei präsentierte der verantwortliche Beamte jedoch ein Video des Vorfalls, das den Pegida-Marschall belastete, der den Ausländer ins Gesicht schlug. Der 75-Jährige war der einzige der drei Angeklagten, der keine Vorstrafen hatte. So verurteilte ihn der Richter wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 500 Euro. Seine beiden vorbestraften Anhänger dagegen wurden jedoch freigesprochen. Dieser Fall ist ein perfektes Beispiel für institutionellen Rassismus innerhalb der Justiz in Sachsen. In einem laufenden Prozess im Verhandlungssaal des Amtsgerichtes Dresdens kann ein Deutscher einem Afrikaner damit drohen, „ihm eine in die Fresse zu hauen“ und die Richterin würde davon keine Notiz nehmen wollen. Selbst eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Amtsgerichtspräsidenten würde heruntergespielt werden. Es ist unbedingt erforderlich, dass diese Art von Verhalten von Richtern*innen und sogar Anwälten, von denen einige nicht einmal die Teilnahme an Pegida-Demonstrationen scheuen, nicht einfach ignoriert werden.  Ein Auge vor solch böswilligem Rassenverhalten zu verschließen, wirft ein schlechtes Licht auf das Justizsystem, insbesondere in dem Jahr, in dem Deutschland die Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union innehat. Die Sensibilisierung gegen Rassismus sollte deshalb nicht nur auf gesellschaftlichem Level beschränkt bleiben, sondern insbesondere die tief verwurzelten Strukturen in den sächsischen Institutionen berücksichtigen.

Lara Bieske


Flammen auf dem Kilimandscharo

16.10.2020

Am 22. Oktober 1959 verpflichtete sich der visionäre junge afrikanische Führer, Julius Nyerere, im Namen seines Volkes, sein Land vom Joch des britischen Kolonialismus zu befreien. Folgendes war sein Statement, welches heute Weltruhm erlangt hat:

"Wir, das Volk von Tanganjika, möchten eine Kerze anzünden und sie auf den Gipfel des Kilimandscharo stellen. Sie würde über unsere Grenzen hinaus leuchten und Hoffnung geben, wo einst Verzweiflung war, Liebe, wo Hass herrschte, und Würde, wo vorher nur Demütigung an der Tagesordnung war. “

Seit der Unabhängigkeit des damaligen Tanganjikas haben sich in Afrika und auf der ganzen Welt viele Veränderungen vollzogen. Eine der wichtigsten ist vielleicht, dass die Bürger Tansanias am 28. Oktober dieses Jahres zu den Wahlen gehen werden und das Ergebnis viel friedlicher und zivilisierter vonstattengehen wird, als die Wahlen in den USA am 03. November. Kann die Welt endlich von Afrika in Bezug auf Demokratie etwas lernen!!

Bob Hooda


Institutioneller Rassismus in der Verwaltung und Justiz

06.10.2020

Nachdem immer mehr Fälle des Rechtsextremismus Verdacht bei der Polizei und Verwaltung ans Tageslicht kommen, hat sich power4africa e.V. vorgenommen, gezielt solche Fälle in Sachsen zu entlarven. Es soll kein Generalverdacht sein. Aber klar muss für Organe der Rechtspflege sein: "Wehrt den Anfängen".

Bob Hooda


Konflikt mit der Justiz

08.08.2020

Im Amtsgericht Dresden scheint sich ein Konflikt zwischen dem Verein und der Justiz anzubahnen. Es fing alles damit an, als ein deutscher Handwerker dem afrikanischer Vereins-Schatzmeister im Gerichtssaal damit drohte, "Ihm eins in die Fresse zu hauen." Die Vorsitzende des Gerichts griff weder ein, noch machte sie nicht mal einen Versuch, den Tatbestand zu entkräftigen.

Neuigkeiten


21.08.20

Jetzt ist es soweit: wir eröffnen unser PluralismusZentrum und möchten das mit euch feiern!
Als Auftaktveranstaltung wird der Schauspieler Riadh Ben Amar "Die Falle" aufführen.
Diesem Theater steht das Zitat voran: "Wir schlafen nur, wenn die Sonne aufgeht... dann sind wir sicher, dass die Vampire nicht mehr kommen" - Momo, Bewohner einer Geflüchtetenunterkunft in Sachsen.

Ein Theater von Tanger nach Dresden, über die geschlossene EU-Außengrenze und ihre Missverständnisse....
Betrüger*innen? Dann lass uns darüber reden!
Nicht "Welcome to stay", sondern für Bewegungsfreiheit
Ein-Personen-Theaterstück zu Bewegungsfreiheit

EINTRITT FREI


16.07.2020

Bei unserer Podiumsdiskussion zum Nilwasserkonflikt rund um den Bau des Staudamms "GERD" zwischen Ägypten und Äthiopien wurde in spannenden Präsentationen berichtet und dank großem Interesse der Zuschauer*Innen angeregt diskutiert. Ein Fazit des Abends könnt ihr hier in den Veranstaltungen lesen und sehen.


16.07.2020

Wir veranstalten eine Podiumsdiskussion zum Konflikt um den Nil zwischen Ägypten und Äthiopien "Das blaue Gold"


06.06.2020

Über 4000 Dresdner und Dresdnerinnen haben sich am Samstag zusammen gegen Rassismus und Polizei stark gemacht. Wir danken jedem, der das mit möglich gemacht, teilgenommen und organisiert hat! Danke! Einen genauen Artikel über die Demonstration findet ihr hier unter Veranstaltungen in deutsch oder beim African Courier hier in Englisch!


04.06.2020

MACHT MIT! 📢⚠️Am Samstag gibt es in vielen Städten Deutschlands Demonstrationen gegen Polizeigewalt und für Gerechtigkeit für George Floyd auch in Dresden. Wir von power4africa sind ebenfalls dabei. Informationen wann und wo die Demo startet folgen noch!


25.05.2020

Mit Entsetzen und Traurigkeit beobachten wir die Entwicklungen in den Vereinigten Staaten von Amerika seit dem Tod von George Floyd am 25. Mai. Der 46-Jährige Afroamerikaner aus Minneapolis (Minnesota) soll in einem Geschäft mit einem gefälschten 20-Doller Schein bezahlt haben. Während seiner Festnahme kniete ein Polizist acht Minuten lang auf seinem Hals bis er letztendlich starb. Sein Hilferuf “I can´t breathe!" ging um die Welt. George Floyd ist einer von vielen die Rassismus und Polizeigewalt zum Opfer fielen. Mit Demonstrationen, Social-Media-Kampagnen, Spenden uvm. zeigen die Menschen überall auf der Welt Solidarität. Auch wir vom power4africa e.V. möchten ein Zeichen gegen Rassismus setzen. Unser PluralismusZentrum in Dresden soll daher nicht nur ein Ort der Begegnung sondern auch ein Ort des Heilens sein. Ein Ort an dem Menschen aller Kulturen und Hautfarben sich miteinander austauschen und gemeinsam auf eine bessere Zukunft hinarbeiten können.


05.05.2020

Coronavirus Edukation Song von @etitibass aus Nigeria.


21.04.2020


17.04.2020

Hygieneartikel zur Bekämpfung von Covid-19 in Ostafrika

Um die Verbreitung der Pandemie in den ärmeren Regionen Afrikas zu verlangsamen, verhandeln wir derzeit mit der sächsischen Landesregierung, Lieferungen von in Tansania hergestellten Wasserbehältern inkl. Stahlrahmen, Wasserpumpen, Seifenspendern und Textilmasken zu genehmigen. Nur so kann verhindert werden, dass die Coronakrise ärmere Länder der Welt mit voller Wucht trifft.


03.04.2020

Um der vielfältigen Kunst- und Kulturszene Dresdens während der Coronazeit unter die Arme zu greifen, initiierte das Amt für Kultur- und Denkmalschutz den Open Call #stayathomeandbecreative. Kulturschaffende wurden gebeten, ein Video ihrer derzeitigen Arbeit zu veröffentlichen. Ziel ist es zu zeigen, dass Kultur in Dresden auch während einer solch schweren Zeit sichtbar bleibt. Auch wir haben in Zusammenarbeit mit Frau Noor Elnajar ein Video geschaffen, um auf die künstlerisch Vielfalt Dresdens hinzuweisen.

#stayathomeandbecreative #ansteckenderalscorona #dontstopcreativity #supportyourlocalartists


01.04.2020

Auch wir spüren die Auswirkungen der Coronakrise. Aufgrund der aktuellen Lage verschiebt sich die Neueröffnung unseres Pluralismus Zentrums in Dresden-Klotzsche. Wir nutzen die "Zwangspause", um den letzten Feinschliff zu verpassen und weiter an den Möglichkeiten zu rbeiten, sodass wir (hoffentlich bald) das Ende von Corona gemeinsam feiern können.


15.03.2020

power4Africa organisiert Zusammenkünfte mit Dresdnern, Jugendlichen und Migranten, um positive Dialoge zu fördern. Die vorgesehene Teestube soll so einem Zweck mit gemeinsamen Kaffeeklatsch, Begegnungen beim BBQ, Musikveranstaltungen und auch Lesungen dienen. Link zur Crowdfunding-Kampagne


20.02.2020

Immer wieder tauchen rechtsextremistische Gewalttäter auf. Den Behörden sind die Männer vorher oft unbekannt. Zu Gewalttaten kam es zuletzt besonders oft in Hessen – doch längst nicht nur dort.

Wenn sich bei dem Verbrechen im hessischen Hanau ein rechtsextremistischer Hintergrund bestätigt, wäre dies für die hessischen Sicherheitsbehörden das denkbar schlimmste Szenario. Eine Sitzung des Hessischen Landtags, in dem unter anderem über Hass und Hetze im Internet debattiert werden sollte, wurde kurzfristig abgesagt. Link zur FAZ


10.02.2020

Was wir für 2020 haben beabsichtigen wir ähnliche aktuelle Themen aufzunehmen u.a. Hasskriminalität im Netz. Anregungen für weitere Themen nehmen wir gern entgegen.


21.01.2020

UK-Africa Investment Summit in London where Kenya´s Green Bond lists on London stock Exchange:


2019

power4africa e.V. hat diverse Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen veranstaltet u.a.

  • Sichtweise des Anti-Semitismus im Weltclub, Dresden
  • Hoffnungsschimmer in Asien
  • Klimawandel als Fluchtursachen


Januar 2019

Dresdens Oberbürgermeister zu Besuch in kongolesischer Partnerstadt Brazzaville

Am 19. Januar 2019 besuchte Oberbürgermeister Dirk Hilbert die im Kongo gelegene Stadt Brazzaville, wo er vom dortigen OB Christian Roger Okémba empfangen wurde, wie das Dresdner Amtsblatt am 24. Januar berichtete. Begleitet wurde er bei seinem 4-tägigen Besuch von Stadträtin Anke Wagner (CDU), Stadtrat Dr. Christian Bösl (Bürgerfraktion), um die Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit beider Kommunen prüften. „Denn in der Entwicklungspolitik spielen kommunale Partnerschaften eine zunehmende Rolle“, erklärte OB Hilbert. Auch die Intendantin des tjg. theater junge generation Dresden, Felicitas Loewe begleitete die Delegation, um aufbauend auf dem 2018 in Brazzaville stattgefundenen internationalen Festival für Theater, Tanz und Musik weitere Kooperationen in Betracht zu ziehen.

Bereits 1975 wurde die Städtepartnerschaft Dresden – Brazzaville gegründet, seit 1980 war jedoch kein Dresdner Staatsoberhaupt mehr in die Partnerstadt gereist. Nach der deutschen Wiedervereinigung erfolgten verschiedene Hilfsprojekte in Zusammenarbeit mit der Dresdner Hilfsorganisation arche NoVa e.V., in dessen Zuge Sanitäranlagen, Brunnen und Schulen errichtet und saniert wurden.


Dezember 2018

Liebe Leser,
diesen Monat geht es bei power4africa drunter und drüber! Verschiedene Projekte nehmen uns momentan in Beschlag, sowohl ein Kulturprojekt zur Förderung interkultureller Arbeit in Klotzsche, sowie das Hauptprojekt von power4africa: die Energiekonferenz im Technologiezentrum Dresden 2018 am 6. Dezember mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur. Die jährlich von power4africa ausgerichtete Energiekonferenz dient dazu, Kontakte zwischen und innerhalb dieser Sparten zu ermöglichen und den Informationsaustausch zu fördern.
Dies gibt uns und den Teilnehmern die Möglichkeit einen ganzen Tag Vorträge und Referate zu verschiedenen tatsächlichen oder möglichen Investitions –und Kooperationsvorhaben zu hören. Das erfordert natürlich an erster Stelle, eine Einschätzung der aktuellen politischen, ökonomischen und sozialen Verhältnisse vor Ort. Es muss schließlich erkannt werden, wann und wo es sowohl für Investoren als auch für Empfänger in Investitionsgebieten Sinn macht, Entwicklungshilfeprojekte ins Leben zu rufen. Deshalb wird ein Teil der Vorträge sich nicht direkt mit dem Thema der Entwicklungshilfe befassen, sondern vielmehr die gegebene Situation in einigen afrikanischen Staaten ins Zentrum ihrer Betrachtung stellen. Hierfür dürfen wir geladene Gäste aus Tansania, Kongo und Angola begrüßen, wie auch zahlreiche Teilnehmer aus Deutschland – aus der freien Wirtschaft, von Universitäten und aus der Politik.
Daneben beschäftigen wir uns mit dem oben bereits angesprochenen Projekt aus dem sozialen, kulturellen Bereich. Das Projekt besteht darin, ein in die Jahre gekommenes Haus im Norden Dresdens wieder auf Vordermann zu bringen. Damit aber nicht genug, so planen wir nach der Renovierung und Fertigstellung eine Art Kulturzentrum an diesem Ort entstehen zu lassen. Das soll sowohl einige Künstlerateliers umfassen, als auch Ausstellungsräume für etwaige Vernissagen und Veranstaltungen zur interkulturellen Kommunikation sowie für soziale Projekte.
Wir halten euch auf dem Laufenden und wünschen euch noch eine besinnliche Weihnachtszeit!

Kontakt

Sie haben Fragen, wollen mitmachen oder Kritik und Verbesserungsvorschläge? Schreiben Sie uns doch einfach - wir freuen uns auf Ihre Mail!

Ihr power4africa e.V.